Wir stehen für Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit / Klimaneutralität durch geringe CO2-Belastung:

  • Konzentrieren wir uns zunächst ausschließlich auf den Transport, denn dies ist ein zusätzlicher Aufwand und Belastung, der bei einem Bezug aus Deutschland oder Europa nur bedingt anfallen würde. Nach dem Pareto-Prinzip (80/20 Regel) konzentrieren uns ausschließlich auf den Transport. Bei asiatischen Lieferungen gehen wir in der Regel von einem Seetransport mittels eines Containerschiffes aus. Der durchschnittliche Seeweg (einfache Strecke Hamburg–Shanghai) wird mit rund 20.000 km (Route durch den Suez Kanal) angenommen. Laut Wikipedia verursacht die gesamte Weltschifffahrt rund 1 Mio. to CO2-Ausstoß.

Nach Berechnungen des Bundesamtes für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kann bei Containerschiffen mit folgenden
CO2- Belastungen gerechnet werden:

  • Seetransporte emittieren wir demnach zwischen ca. 5 bis 60 Gramm CO2 pro Tonnenkilometer.
  • Schienentransporte emittieren etwa 10 bis 120 Gramm CO2 pro Tonnenkilometer.
  • Straßentransporte emittieren etwa 75 bis 160Gramm CO2 pro Tonnenkilometer.

(Quelle: Technische Universität Hamburg, Institut für Maritime Logistik, Prof. Dr.-Ing. C. Jahn; Stand des Wissens: 08.05.2019)

  • Mit unseren Produkten und Dienstleistungen - MADE IN GERMANY - tragen wir schon alleine durch die Produktion und den Transport vs Kundennähe dazu bei, z. B. auch die Zertifizierung nach modernen LEED-Anforderungen zu erhalten.

Folglich ergeben sich diese Merkmale, die wichtige prüfungsbestandteile für die Nachhaltigkeits-Zertifikate sind:

  • Nachhaltige Baustellen
  • Wassereffizienz
  • Energie und Atmosphäre
  • Materialien und Ressourcen

 

LEED

Leadership in Energy and Environmental Design

 

LEED® (Leadership in Energy and Environmental Design) Green Building Rating System™ ist ein Programm zur freiwilligen Zertifizierung, die darauf zielt, die hohen Leistungen nachhaltiger Bauten zu stärken und zu fördern. Anhand der Gebäudebewertung hat der Planer die Möglichkeit, sofort die Tragweiten seiner Entscheidungen auf die Umwelteinwirkung zu kennen. Diese Zertifizierung wird in fünf Kategorien unterteilt, die die Gesundheit von Menschen und Umwelt einbeziehen. Die Kategorien sind wiederum in Anforderungen unterteilt, die auf wissenschaftlicher Grundlage bewertet werden.

  1. Nachhaltige Baustellen
  2. Wassereffizienz
  3. Energie und Atmosphäre
  4. Materialien und Ressourcen
  5. Luftqualität im Gebäude

Eine sechste Kategorie - Innovation und Designprozess - wie beispielsweise die Akustik, die Nutzung durch die Gemeinschaft und andere Faktoren, die je nach Bautyp variieren kann.

Wem nützt LEED?

Architekten, Ingenieure, Planer, Maklerbüros, Bauunternehmen, Interior Designer, Landschaftsplaner, Verwaltungen, Schulbehörden können das LEED-System verwenden, um die nachhaltigen Gestaltung zu unterstützen. Diese Praktiken haben nicht nur eine positive Auswirkung auf die menschliche Gesundheit und den Planeten, sondern tragen auch dazu bei, die passiven Kosten zu mindern, die die Gemeinschaft täglich zu zahlen hat. Die freiwillige Zertifizierung bringt zahlreiche Vorteile auch für denjenigen, der sie umsetzt. Sie ist eine Gelegenheit, um sich als Bezugspunkt für die Berufswelt zu profilieren, die im Rahmen der Bioarchitektur arbeitet. Diese bietet die Möglichkeit, in das Netzwerk des nachhaltigen Baus einzutreten, das über die Landesgrenzen hinaus geht. Es geht hier also um eine Maßnahme, die die eigene Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt steigert. So geschieht es in den USA häufig, dass die Medien die Projekte bekannt geben, die sich durch eine hohe Punktzahl bei der LEED-Zertifizierung auszeichnen und Beispielen für weitere Bauten werden. Bei den Unternehmen ist die LEED-Zertifizierung vor allem ein Attest der Transparenz gegenüber der eigenen Kundschaft.

Co2 Footprint Aluminium

Wir betrachten die Prozesse zur Herstellung eines Halbzeugs ganzheitlich und nicht nur begrenzt auf die Erschmelzung oder den Schrottanteil.

Beim Recycling von Aluminium werden nur 5% Prozent der Energie benötigt, die zum Herstellen von Primärmetall erforderlich sind. Außerdem wird Aluminium durch das Recycling nicht verunreinigt, und so sind 75 %t alles jemals erzeugten Aluminiums immer noch im Einsatz.

Nach Ablauf des Lebenszyklus von Stahlprodukten stehen Rückgewinnung und Recycling an.

Stahl ist wie Aluminium zu 100 % recycelbar und verliert bei diesem Schritt keine seiner Eigenschaften. Recycelter Stahlschrott wird im Linz-Donawitz-Verfahren und im Elektrostahl-Verfahren zur Stahlerzeugung eingesetzt und ist das weltweit am häufigsten recycelten Material. Es werden ungefähr 80% des global produzierten Stahls recycelt.

Durch die Einsparung von Primärrohstoffen, der Reduktion des Energieverbrauchs und der CO2 -Emissionen leistet die Metallschrottwirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Klimaschutz.

Die Wiederverwertung von Metallen mindert deren Deponierung, denn die Beseitigung bedeutet nicht nur einen Verlust von wertvollen Rohstoffen, sie kann auch negative Auswirkungen auf die Umwelt, z. B. auf das Grundwasser, haben. Folge: Einsparung bis zum 20-fachen (60 – 95%) des Energieverbrauchs, der notwendig ist, um die entsprechenden Metallqualitäten aus den Erzen zu gewinnen.

Die Energieeinsparungen wirken sich auf die Kosten der Weiterverarbeitung dieser Sekundärmetalle zu Endprodukten aus. Im Vergleich zur Primärrohstoffproduktion werden die CO2 -Emissionen bei der Wiederaufbereitung von Metallen erheblich reduziert, negative Auswirkungen auf den Boden und das Wasser werden vermieden, etliche Erzvorkommen geschont, die Luft- und Wasserverschmutzung um 80% und der Wasserverbrauch um 40% reduziert.

Wir arbeiten mit einem der führenden Hersteller von Aluminium zusammen. Die größte Aluminiumhütte in Deutschland wird von Norsk Hydro ASA betrieben, einem der größten Global Player in der Aluminiumindustrie. Wir zitieren aus den vorliegenden Bestätigungen des Herstellers:

Norsk Hydro betreibt Recyclingwerke und Schmelzöfen. Barren aus Norwegen haben einen eher niedrigen CO2-Footprint von < 4,0kg CO2e / kg Al aufgrund des Stromes aus Wasserkraft.

Im speziellen für die ALFHA1® Bleche (nicht die Bänder!) hat Hydro einen CO2e Footprint rechnen lassen. Basis hierfür ist der durchschnittliche Metalleinsatz im Jahr 2020. Hydro ermittelte hierfür 

6,0kg CO2e pro Kilogramm beim Produkt ALFHA1® Blech (das teilt sich auf in 5,35kg für den Barren und 0,65kg für die Arbeitsschritte im Werk).

Im Kontext der LEED-Nachhaltigkeitsbetrachtung erzielt also Aluminium, je nach Betrachtungsweise des Gutachters 1,5 – 2 Punkte, von in Summe maximal 2 erreichbaren Punkten überhaupt.

Bitte legen Sie uns Ihre Anforderungen vor! Wir sind auch beim Thema Nachhaltigkeit Ihr Partner zur Sicherung Ihres Erfolges!